DOW EUROPE GMBH, HORGEN
Verwaltungsgebäude ADMIN II
| Planung | 1988 - 1991 |
| Baubeginn | 1989 |
| Einweihung | 1991 |
| Bausumme HLK | CHF 7.0 Mio. |
| Bausumme Koordination | CHF 15.0 Mio. |
| Architekten | Bruno Gerosa, Zürich |
| Bauherr | Zürcher Kantonalbank, Zürich |
Beim Gebäude der DOW Europe sollten hinlänglich bekannte Nachteile von Klimaanlagen vermieden werden: Durchzug, Lärmbelästigung und gesundheitsschädigende Risiken durch verschmutzte Raumluft – das sogenannte Sick Building Syndrom – waren aus dem bestehenden, vollklimatisierten Gebäude bekannt. Ausserdem hatte das Zürcher Stimmvolk ein neues Energiegesetz verabschiedet, das den Energieverbrauch im Bausektor regelt.
Der Bauherr suchte einen Planer, der diese Entwicklung in technische Lösungen umsetzen konnte. Meierhans + Partner AG präsentierten richtungweisende Arbeiten aus dem Spitalbereich und aus ihrer ständigen Suche nach Einfachheit der Lösungen und bekamen den Zuschlag.
Mittlerweile ist das Klimakonzept des DOW Gebäudes zu einem Klassiker der Sanften Klimatechnik geworden. Meierhans + Partner AG konnten mit der Unterstützung des Nationalen Energieforschungs-Fond (NEFF) und der DOW vier Büroräume über zwei Jahre detailliert ausmessen. Das Gebäude war ausserdem in das internationale Forschungsprojekt Joule II involviert - mit dem Ergebnis des vergleichbar niedrigsten Energieverbrauches und der besten Komfortbeurteilung aller Teilnehmer. Mit anderen Worten: Der Betreiber hat im Vergleich zu einer herkömmlichen Anlage 50% Energie gespart und die Mitarbeiter fühlen sich laut einer Umfrage so wohl, dass sie nicht mehr anderswo arbeiten wollen.