FELIX PLATTER SPITAL, BASEL
Brandschutzmassnahmen 2005
| Planung | 2005 - 2006 |
| Baubeginn | 2006 |
| Einweihung | 2006 |
| Bausumme HLK | CHF 0.3 Mio. |
| Bauherr | Hochbauamt des Kantons Basel Stadt |
Das erarbeitete Konzept beinhaltet folgende Bereiche:
1. Einleitung und Betrachtungsweise
- Es wird in einem ersten Schritt nur das 2. bis 8. OG des Hauptgebäudes betrachtet, da dieses lüftungstechnisch "verbunden" ist und die grösste Anzahl an Patienten aufweist. Die Geschosse UG bis 1.OG enthalten im Wesentlichen Einzelmassnahmen, die unabhängig davon umgesetzt werden können. Bestehende Konzepte, Massnahmenkataloge, Berichte etc. werden noch einmal hinterfragt und Alternativlösungen werden in Betracht gezogen. Die Annahme, dass das Gebäude in ca. 5 Jahren saniert oder rückgebaut wird, kann die zu treffenden Massnahmen bzw. Investitionen nicht wesentlich reduzieren.
2. Brandschutzziele
- Personenschutz (Nutzer und Rettungskräfte) als oberste Priorität Sachwertschutz ist untergeordnet. Das minimal notwendige Sicherheitsniveau wird nicht über die voraussichtliche Nutzungsdauer von noch ca. 5 Jahren definiert, sondern über die Beurteilung des Gebäudes als Bestandsgebäude (vgl. VKFBrand-schutznorm, Art. 2: "Verhältnismässigkeit der Massnahmen")
3. Brandszenarien
- Szenario 1: Brand im Patientenzimmer (Matratzenbrand)
- Szenario 2: Brand im Korridor (Wandschrank)
- Szenario 3: Brand im Nebenraum (kritischer Fall: Schmutzraum)
- Szenario 4: Brand im 1.OG / EG / UG
4. Gefährdungsbild, Risikoabschätzung
- Aufgrund der Szenarien wurden eine Bewertung sowie ein Alarm und eine Notfallorganisation erarbeitet.
5. Alarm- u. Notfallorganisation
- Auszüge aus der Personalschulung FPS Brandschutz:
- Alarmabwicklung Gebäude
- Alarmabwicklung Personal
- Horizontale Evakuation