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INSELSPITAL BERN, INO

Intensivbehandlungs-, Notfall- und Operationszentrum

Wettbwerb 1998
Planung 1. Teilauftrag 1998 - 2002
Planung 2. Teilauftrag 2003 - 2006
Baubeginn Primärsystem 1998
Baubeginn Skundärsystem 2005
Einweihung 1.Etappe 2007
Einweihung 2.Etappe 2010
Bausumme HLK CHF 16 Mio.
Bausumme BKP 1-9 CHF 263 Mio.
Geschossflächen 55'000 m2
Bauvolumen 180'000 m3
Architekten Itten + Brechbühl, Bern
Bauherr AGG Kanton Bern

Die im INO, Intensivbehandlungs-, Notfall- und Operationszentrum, untergebrachten Funktionen müssen kurzfristig auf veränderte Rahmenbedingungen reagieren können. Die Hauptanforderung ist die Realisierung eines Konzeptes, dass diese Veränderungen erlaubt. Baulich wird eine Systemtrennung in Primär-, Sekundär- und Tertiärsystem eingehalten. Dadurch werden die zeitlich unterschiedlichen Anforderungen optimal umgesetzt. Das gesamte Bauvorhaben wird in 3 Etappen realisiert.

Im INO werden die folgenden Disziplinen integriert: Operationsabteilung, Radiologie, Nuklearmedizin, Labor, Zentrale Sterilgutversorgungsanlage (ZSVA), Notfall, Intensivpflegestation und Isolierzimmer. Im Operationszentrum werden 18 OP´s mit unterschiedlichern Nutzungen ausgeführt. In der Radiologie/Nuklearmedizin werden diverse PET-CT, Angiographie, SPECT-CT und Gamma-Cameras installiert.

Kompakte Bauform, gute Wärmedämmung und kontrollierte Lüftung mit Wärmerückgewinnung führen zu einem besseren Strahlungskomfort und geringen Heizenergiebedarf. Dies ermöglicht den Einsatz von Tabs zur Raumheizung und −Kühlung mit raumtemperaturnahen Oberflächentemperaturen. Das nennen wir "Sanftes Heizen mit eigendynamischer Selbstregulierung".

Die Grundstruktur der Lüftungsanlagen beruht auf zentralen Aussenluftgeräten mit den entsprechenden zentralen Fortluftgeräten. Aufgabe dieser Einheiten ist, neben Filtrierung und der saisonalen Wärmerückgewinnung (WRG), die gewünschten Luftbedingungen durch Nachwärmen zu erreichen. Die Zonengeräte versorgen die jeweiligen Abteilungen bedarfsabhängig mit dem notwendigen Aussenluftbedarf.