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KANTONSSPITAL, WINTERTHUR

Umbau Zentralsterilisation

Planung 2001 - 2004
Baubeginn 2004
Einweihung 2005
Bausumme L CHF 0.75 Mio.
Bausumme CHF 7.85 Mio.
Architekten Stutz + Bolt AG, Winterthur
Bauherr Hochbauamt, Kanton Zürich

Die Zentralsterilisation befindet sich im 1. Untergeschoss des Verbindungstrakts. Das neue Betriebskonzept sieht vor, die heute dezentralen Reinigungsstationen aufzuheben und den gesamten Reinigungs- und Sterilisationsvorgang in einer Einheit zusammen zu fassen.

Das Haustechnikkonzept für die Zentralsterilisation beruht auf der Spitalrichtlinie SR 99-3 bzw. dem GMP/PIC-Leitfaden über die Erfordernisse der Hygiene an funktionelle und bauliche Gestaltung von Sterilisationseinheiten. Die Einhaltung von geforderten Reinraumklassen mit den notwendigen Schutzdruckvorkehrungen, ist ein integrierter Bestandteil des Gesamtkonzeptes.

Bereich für Desinfektion und Reinigung des Gutes
Bereich Sortierung / Verpackung
Bereich der Sterilisatoren
Bereich des Sterilgutlagers
Bereich der Wagenreinigung
Büro- und Aufenthaltsbereich
Garderoben- und Nasszellenbereich

Die gesamte ZSVA wird lüftungstechnisch in zwei Hauptbereiche unterteilt. Der Bereich der Sortierung und Verpackung sowie das Sterilgutlager sind hygienisch relevante Bereiche. Die Zuluft in diesen Bereichen wird über endständige Filter der Klasse H13 eingeführt. Die anderen Bereiche verfügen über eine Filtrierung der Klasse F9. Die dazu benötigten Filter sind in den Lüftungsgräten platziert. Die Zuluft wird über Gewebeverteiler und Deckendurchlässe in die Räume geführt.

Medienmitteilung vom 17. Juni 2005

″Inbetriebnahme der neuen ZSVA (Zentrale Sterilgutversorgungsabteilung) im U1 ab dem 20. Mai. Die ZSVA des KSW ist derzeit eine der modernsten Anlagen der Schweiz und Europas. Ziel ist es, die ZSVA noch dieses Jahr zu zertifizieren. Damit kann die ZSVA des KSW auch Aufträge Dritter übernehmen.″