NEUBAU HALLENBAD TRIBSCHEN, LUZERN
| Wettbewerb | 2002, 1. Rang |
| Planung | Kostenschätzung 2003 |
| Baubeginn | vom Volk abgelehnt |
| Bausumme HLKS | CHF 3.8 Mio. |
| Architekten | weberbrunner, Zürich |
| Bauherr | Baudirektion Stadt Luzern |
Die neue Badeanlage reiht sich in die Abfolge markanter, teils öffentlicher Bauten und Anlagen entlang dem Seeufer. Der Neubau wird direkt am See in die Fäche des ehemaligen "Tribschen Ried" gesetzt und reagiert auf die umliegenden landschaftlichen Elemente und die unter schiedlichen Himmelsrichtungen. Die Sicht nach Norden wird geprägt durch das Wagnerhaus auf dem besonntem Südhang. Süd östlich breiten sich Sandstrand, See und Bergpanorama aus. Südwestlich, unmittelbar vor Hallenbad und Terrasse, ist die Liegewiese mit Spielbereich angeordnet. Durch die polygonale Form des Baukörpers werden die Blick beziehungen zum See und dem Ufer entlang erhalten.
Das Gebäude fügt sich in den bestehenden Baumbestand ein und respektiert deren Wurzel und Kronenschutz. Durch Reduktion der Baumarten auf die typischen Sorten wird der Charakter der Anlage gestärkt.
Um die Grundfläche des Gebäudes auf ein Minimum zu reduzieren werden die Nutzungen gestapelt und verschachtelt. Die Struktur des Gebäudes wird in Form einer abgetreppten Spirale realisiert, so dass einerseits die Halle zoniert wird und anderseits von jedem der Becken aus eine freie Sicht in die Landschaft und auf den See er möglicht wird. In den geschlossenen Teilen der Spirale werden die technischen und infrastrukturellen Nutzungen und im Dachkörper ein "Wellness"-Bereich mit Patio untergebracht.