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UNIVERSITÄTSSPITAL, ZÜRICH

Sanierung der Zentralsterilisation

Planung 2004 - 2005
Baubeginn 2005
Einweihung 2005
Bausumme L CHF 0.25 Mio.
Bausumme CHF 6 Mio.
Architekten Metron AG, Brugg
Bauherr Hochbauamt, Kanton Zürich

Die 1985 eröffnete Zentralsterilisation Kernzone auf dem Geschoss A des Operationstraktes wird saniert. In Zukunft muss der Betrieb der Zentralsterilisation die einschlägigen internationalen Normen erfüllen und den Anforderung der Zertifizierungsstelle genügen.

Das Besondere an dieser Planungsaufgabe war, neben der technischen Herausforderung eine zertifizierbare Zentralsterilisation zu erstellen, die Zentralsterilisation unter Betrieb zu sanieren.

Die Zentralen im Geschoss U sind in einem guten Zustand und werden von der Sanierung nur in geringem Ausmass tangiert. Die Arbeiten beschränken sich vorwiegend auf den Ersatz des Kanalnetzes im Bereich der zu sanierenden Zentralsterilisation.

Bereich Waschraum/Waschen Container

Zu- und Abluftkanalnetz ab dem bestehenden Steigschacht ist der neuen Raumeinteilung anzupassen. Die Bauarbeiten in diesem Bereich erfolgen während dem normalen Sterilisationsbetrieb. Die Zone mit dem gewaschenen Material wird mit prov. Wänden und Decken (Plastik) abgeschirmt. Diese Zone muss während dem Umbau gegenüber der Schmutzzone im Überdruck gehalten werden.

Bereich Verpackungszonne

Zuluftkanalnetz ab dem bestehenden Steigschacht ersetzen. Die Lufteinführung in der Verpackungszone erfolgt neu über Auslässe mit eingebauten Absolutfiltern H13. Mit der zur Verfügung stehenden Luftmenge wird ein ca. 8.7-facher Luftwechsel pro Stunde erreicht.

Bereich Sterilmateriallager

Das Zuluftkanalnetz ab den beiden Steigzonen ist komplett der neuen Raumeinteilung anzupassen. Es wird die Reinraumklasse ISO 8 gefordert. Begründet wird diese Massnahme mit der Erkenntnis, dass in wenigen Jahren eine EU-Norm diese Massnahme fordern wird. Dies bedeutet eine Lufteinführung über H13-Absolutfilterauslässe.