Spital Zofingen

Erweiterung Behandlungstrakt

Gesamtleistungswettbewerb2000
Planung2000 - 2003
Baubeginn2001
Einweihung2004
Bausumme HLKCHF 1.0 Mio.
ArchitektenMetron AG, Brugg
GeneralunternehmerGross AG, Brugg

Bei der bestehenden Lüftungsanlage handelt es sich um eine Zweikanalanlage, welche in der Struktur belassen, aber auf die neueste Technik umgebaut wurde. 

Neue Räume Erdgeschoss
Es lag auf der Hand, die zusätzlichen Räume im Erdgeschoss an diese Anlage anzuhängen, wobei deren Leistungsfähigkeit zuvor durch den Ersatz der alten Mischkasten angepasst wurde.

Damit die Kapazität der sanierten OP-Nebenanlagen auch für die neuen Räume ausreicht, wurden diese auf das neue Konzept der „Sanften Klimatechnik“ ausgelegt, wonach ein wesentlicher Teil der Kühlarbeit nicht mehr der Zuluft, sondern den Fussböden mit Kühloption zugeordnet wird. Dazu stehen Register der neuen Fussbodenheizung in den Räumen zur Verfügung. Diese werden im Kühlfall mit kühlem Wasser (ca. 18°C) betrieben und ersetzen einen etwa 4-fachen Luftwechsel mit kalter Klimaluft. Die Lüftung wird im Wesentlichen nur noch zum Lüften verwendet und entsprechend geringer ausgelegt. 

Neue Räume Obergeschoss
Für die Obergeschosse ist ebenfalls eine Fussbodenheizung mit Kühloption vorgesehen, wobei die Kühlung auf die Nachstunden beschränkt bleibt. Damit wird die natürliche Raumabkühlung während der warmen Sommerzeit unterstütz und vermieden, dass sich die Gebäudetemperatur allmählich aufschaukelt. Mit der natürlichen Fensterlüftung wird damit jederzeit ein angenehmes Raumklima erreicht.