Empa Dübendorf, Forschungscampus Etappe 1

Planung mit der Methode BIM

Planung2019 - heute
Baubeginn2020
Einweihung2022
Bausumme HLKca. CHF 5 Mio.
Bausumme Koordinationca. CHF 14 Mio.
Gesamtbausummeca. CHF 70 Mio.
ArchitektenSAM Architekten AG, Zürich
BauherrEmpa Dübendorf

Architektur

Die zukünftige bauliche Erweiterung der EMPA in Dübendorf wird die strategische und inhaltliche Neuausrichtung vertieft als Bereiche für Forschung und Entwicklung formulieren und das Areal als Campus spiegeln, der den hohen Ansprüchen einer modernen Forschungsgemeinschaft entspricht und die Zusammenarbeit über die Disziplinen hinaus ermöglicht. Die Co-Operation an neuen, offenen und zugänglichen Orten wird damit gefördert und die involvierten Menschen zu neuen, gemeinschaftlichen Arbeitsweisen animiert. Um diese Transformation zu bewerkstelligen greift der Masterplan zusammen mit dem vorliegenden Erweiterungsvorschlag als erster wesentlicher Baustein zusammen mit der Gestaltung der Aussenräume. In einer zweiten Ebene sind es die neu vorgeschlagenen Bauten selbst und deren innere Layouts welche dieses Versprechen einzulösen haben.

 

Haustechnik

Die Wärme wird vom EAWAG/EMPA Verbund auf zwei Temperaturebenen zur Verfügung gestellt. Unter dem Multifunktionsgebäue/Parkhaus wird ein Erdwärmesondenfeld zur Einspeisung ins Empa-Netz vorgesehen. Als Kälteerzeugung wird eine Kältemaschine mit dem Kältemittel NH3 eingesetzt. Die Kältemaschine verfügt über eine stetige Leistungsregelung. In der Zentrale wird eine Platzreserve für zwei weitere Kältemaschinen vorgesehen. Die Lüftungszentrale befindet sich im Dachgeschoss des Gebäudes LB und ermöglicht so kurze Wege für die Aussen- und Fortluft. Die Zuluftanlage Labor befindet sich im UG und ermöglicht eine Erschliessung der Steigzonen von unten. Die Anordnung der Zentralen sowie der Steigzonen wurden so gewählt, dass kurze Leitungswege einen energieeffizienten Betrieb ermöglichen, die Flexibilität für Anpassungen und Ausbauten gewährleistet ist, klare Trennungen innerhalb der Technik vorhanden und die Anlagen für die Wartung gut zugänglich sind.