Ersatzneubau Klinik Arlesheim

Planung mit der Methode BIM

Planung2018 - 2019
BaubeginnPlanungsabbruch
Einweihung 
Bausumme HLKca. CHF 6 Mio.
Bausumme Koordinationca. CHF 16 Mio.
Gesamtbausummeca. CHF 100 Mio.
ArchitektenMetron Architektur AG, Brugg
BauherrKlinik Arlesheim

Das Wärme- und Kälteerzeugungskonzept basiert auf der Nutzung von erneuerbaren Energien. Als Wärmeerzeuger werden Wärmepumpen mit Erdwärmesonden als Quelle vorgeschlagen. Die Wärmeerzeugung erfolgt auf zwei Temperarturebenen.Die Wärmepumpen werden im Winter zur Wärmeerzeugung und im Sommer als Kältemaschinen zur Niedertemperaturkühlung eingesetzt. Selbstverständlich wird die Quellennutzung im Winter in erster Linie zu Kühlzwecken eingesetzt und nur bei Energieüberschuss an die Erdwärmesonden abgegeben. Diese Doppelnutzung der Wärmepumpen-Installation reduziert die Investitionskosten deutlich. Die Erdwärmesonden werden daneben zur Hochtemperaturkühlung der Flächenkühlungen und für die Speisung der Luftkühler genutzt. Dies reduziert den Investitionsbedarf der Apparate zusätzlich. Die „gratis“ Kühlenergie aus dem Boden regeneriert die Erdwärmesonden (Erdspeicher) und stabilisiert somit die langjährige Erdwärmenutzung nachhaltig.

Die Grundstruktur der Lüftungsanlagen beruht auf einem zentralen Aussenluftgerät mit dem entsprechenden zentralen Fortluftgerät. Aufgabe dieser Einheiten sind die feuchtefreie Vorfiltrierung und die saisonale Wärmerückgewinnung. In Analogie zur gemeinsamen Aussenluftaufbereitung wird die Abluft der zugeordneten Bereichsgeräte von einem gemeinsamen Schubgebläse über die Fortluft-WRG-Batterien in entwässerte, über Dach ausblasende Fortluftrohre gefördert.

Die Nachkonditionierung sowie die Endfiltrierung werden von den Bereichsgeräten übernommen. Diese verfügen über eine zweite Filterstufe und konditionieren die Luft auf die gewünschten Werte mittels Change-Over Batterie.