Kreuzbühlstrasse Zürich Haus zum Falken

Planung mit der Methode BIM

Planung2014 - heute
Baubeginn2020
Einweihung2022
Bausumme HLKca. CHF 2.5 Mio.
Bausumme Koordinationca. CHF 3.5 Mio.
Gesamtbausummeca. CHF 30 Mio.
ArchitektenSantiago Calatrava GmbH, Zürich
BauherrAXA Investment Managers Schweiz AG

Die Wärmeerzeugung für die Gebäudeheizung sowie für die Trinkwassererwärmung erfolgt mittels Erdwärmesonden-Wärmepumpen. Es wird eine Wärmepumpe für die Heizung und eine Wärmepumpe für die Trinkwassererwärmung eingesetzt. Für die statische Niedertemperatur-heizung sowie für die Lufterhitzeranschlüsse wird ein Speicher auf eine nach Aussentemperatur gleitende Temperatur geladen. Die Wärmepumpe wird im Sommer als Kältemaschine betrieben und produziert Wasser mit einer Temperatur von ca. 14 °C. Solange die Erdwärmesondentemperatur unter 16°C liegt, erfolgt die Kälteproduktion direkt mittels Erdsonden, steigt die Erdwärmesondentemperatur über 16°C an, wird das Pumpenkaltwasser mechanisch mit der Kältemaschine erzeugt. Die Rückkühlung erfolgt dann aber über die Erdwärmesonden. Auf einen Rückkühler auf dem Dach kann somit verzichtet werden.

Die Grundstruktur der Lüftungsanlagen beruht auf zentralen Aussenluftgeräten mit den entsprechenden zentralen Fortluftgeräten. Die Lüftungsgeräte werden auf die einzelnen Nutzungen und Anforderungen aufgeteilt. Die gemeinsame Lüftungszentrale ist im 3. Untergeschoss platziert und versorgt über vertikale Steigzonen die einzelnen Nutzungen und Geschosse. Die Zieltemperatur der WRG richtet sich jeweils nach den Anforderungen der Räume. Die Rückwärmezahlen sind unter Beachtung des Betriebsenergiebedarfs für luftseitige Druckverluste auf wirtschaftlichen Nettoenergierückgewinn optimiert. Eine wichtige Komponente des Lüftungskonzeptes ist die feingliedrige Struktur der Zuluft- und Abluftrohrnetze. Durch strikte Vermeidung von Zusammenschlüssen verschiedener Lüftungsbrandabschnitte kann in den Obergeschossen auf Brandschutzklappen verzichtet werden. Zudem kann das Schutzziel ohne Verlass auf funktionierende oder nicht funktionierende mechanische Teile garantiert werden. Die für dieses Konzept notwendige Brandschutzdämmung der Kanäle in fremden Brandabschnitten und Fluchtwegen macht sich auch beim Wärmeschutz, d.h. Energieverbrauch, bzw. bei den Betriebskosten positiv bemerkbar.